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Im Staatsfunk reißen Unsitten ein – Freiherr von Knigge rotiert

(rt) Du hast dir einen wunderbaren Spielfilm zu Gemüte geführt: feines, beglückendes, Interesse weckendes Kino. Nach dem „Fin“ oder „End“ oder „Ende“ erwartest du den Abspann. Weil du die Liste der Schauspieler, den Drehbuchautor, den Komponisten oder was immer auf dem Schirm sehen möchtest. Doch was kommt? Scharfschnitt und – ohne Atempause – die Ankündigung einer anderen Sendung, oft genug primitiv, auf jeden Fall stimmungstötend. Dabei hast du keinen Privatkanal genossen, sondern warst Kunde von ARD oder ZDF. Freiherr von Knigge, der vor langer Zeit erklärt hat, was gutes und was schlechtes Benehmen sei, rotiert im Grabe. Merkt euch das, ihr Programmmacher des Staatsfunks und schneidet nicht weg, was zu einem Spielfilm gehört – nicht nur der Vor-, sondern auch der Abspann! – Hoffentlich behält „arte“ seine stilvolle Anmoderation sowie die Kultur, einen Film nicht zu amputieren, bei.

P.S.
Auch im Hörfunk bürgern sich (seit der Rundfunkbeitrag eine Quasi-Steuer geworden ist) lästige Unsitten ein: Der unerklärliche Schnellsprech-Virus hat sich bislang im ARD-Info-Nachtradio breit gemacht. Entweder sind die Journalisten schlampig geworden und unfähig, sich „kpd“ (kurz, präzise, durchschlagend) zu fassen, oder sie stehen unter dem vorgegebenen Zwang, ihren Kram in 90 oder wieviel immer Sekunden hineinstopfen zu müssen, um die starren Intervall-Strukturen (z.B. zur Durchgabe von Straßenverkehrsmeldungen wie „Totes Wildbret auf dem Mittelstreifen!“) nicht zu stören.

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Israel-Politik: Unter Merkels Samtpfoten vermute ich auch Krallen

(vd) Den Schutz des Staates Israel zu garantieren, entspricht deutscher und US-amerikanischer Staatsräson. Da passiert es, dass im CDU-freundlichen ZDF heute abend der Redakteur Walde, der zuvor mit Gysi ein vergleichsweise faires Kurzgespräch führte und danach die CDU-Hoffnung Jens Spahn offen aussprechen ließ, was diesem an den CDU-Granden, Angela Merkel inklusive, immer mehr stinkt. Danach kam es – völlig überraschend – zu einem Beitrag, die Siedlungspolitik der Regierung des Staates Israel betreffend. Genau das Thema, dessen kritische Erörterung immer gern zum Tabu gemacht wird, um echten und angeblichen Antisemitismus herauszufiltern bzw. herauslesen zu lassen. Ich stelle hier fest, dass ich weder Semit noch Antisemit bin, wenn ich die Ungehörigkeit der Politik Israels kritisiere, international anerkanntes Palästinenser-Gebiet mit Wohnblöcken und Fremdsiedlern zuzupflastern. Da die zuständigen Regierungsstellen des Staates Israel, für deren Schutz vor Feinden sich zuvörderst die bundesdeutsche Regierung nebst den USA verantwortlich fühlt, da des weiteren nicht nur Obama und Merkel, sondern zuletzt auch Steinmeier mit Appellen gegen den fortgesetzten Siedlungsbau abgeblitzt sind und wie begossene Pudel und Pudelinnen im Regen stehen gelassen wurden, wundert es mich nicht, dass immer glaubhaftere Verschwörungstheorien kommuniziert werden. Eine davon, die Regierung Israels erhielte großes Geld von einem der reichsten jüdischen US-Unternehmer der Erde, um den illegalen Wohnungsbau auf palästinensischem Sand fortzusetzen und damit der Restwelt zu demonstrieren, dass Israel sich nie und nimmer in eigene Angelegenheiten hineinmischen lässt.
Da sich unter Angela Merkels politischen Samtpfoten, wie im Fall ihrer antiputinschen Äußerungen nachweisbar, auch Krallen verbergen, appeliere ich an die Frau Kanzlerin, dieselben einem auch kontra Netanjahu auszufahren, und sei es nur zur Abschreckung gegen weitere Baugenehmigungen…

 

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ZDF-Advent: Erbärmlich säkular!

(mb) Das ZDF, als Volkserzieher und -bildner gegründet, weil Politiker der rechten Reichshälfte mit dem angeblich zu linkslastigen Programm der ARD Schwierigkeiten hatten, geriert sich mit seinen Programmen schon seit längerem als Staatsfunk der Regierung und der Wirtschaft. Das geht so weit – und Quoten-Satire wie die „heute show“, zunehmend klamaukig, gehört dazu* -, dass auch die Sekularisierung im (noch) christlich geprägten Deutschland auf die Spitze getrieben wird. Tagesaktuell: Anstatt eines Adventkonzerts gab es eine stargespickte Gala (aus der Frauenkirche Dresden), und nach der nichtssagenden „heute“-Sendung plaudert der australischstämmige Historiker Christopher Clark („Die Schlafwandler“, denen wir den 1. Weltkrieg verdanken), über die „deutsche“ Frühgeschichte. Danach der übliche Herz-Schmerz-Kitsch für die fernsehsüchtige Bevölkerung, der ARD-„Tatorte“ zu brutal sind.

Als Moslem dachte ich bisher, Advent sei hierzulande die Zeit der Vorbereitung auf die Geburt des Erlösers der sündigen Welt, eine Zeit der Besinnung, der Erwartung und der wunderbaren A-capella-Lieder, die allesamt in Moll beginnen, nicht ohne im Mittelteil der Strophen eine Passage in Dur aufzuweisen. Stattdessen kommerzialisierte Darbietungen wie in den Fahrstühlen und in den Klosetten großer Kaufhäuser, damit die derart berieselte Kundschaft  die Ladenkassen füllt.

Zum Infotainment (s. Clarks Deutschland-Sendung) nur noch eine Anmerkung: Hätten die ZDF-Konsumenten die Fernbedienung missbracht, wenn sie von einem türkischen Geschichtsplauderer unterhalten worden wären?

*) Bin gespannt, wann die einzig verbliebene treffliche Satire-Sendung  „Neues aus der Anstalt“, die das Kompliment „Satire“ noch verdient, auf Klamauk getrimmt werden wird…

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Ausnahmen bei Frontal, Monitor & Co.: Sterben gute Journalisten aus?

(hp) Vor einiger Zeit entschlossen sich seinerzeit maßgebliche deutsche Zeitungen, ihr Erscheinungsbild zu modernisieren. Als hätte die Hamburger ZEIT einen ästhetisierten Layout-Virus in die deutsche Zeitungslandschaft emittiert, gab es plötzlich Farbe in der FAZ, überdimensionierte Porträtfotos im Berliner „Tagesspiegel“ wie auch in der „Mottenpest“ (alter Kosename für das Springersche Aboblatt); sogar die einstmals originelle „taz“ passte sich an. Gleichzeitig erlebte die gedruckte Interview-, Kommentar- und Quatschkultur ganzseitige Ausweitungen und -breitungen. Wochenendbeilagen, als Journale getarnt, waren mal ein Hit, bevor etliche zu einem journalistisch überflüssigen Reklameträger wurden. Und das sogenannte Aktuelle mit oder ohne Hintergrund-Information?

Beim ARD-Sender SFB Berlin (heute Rundfunk Berlin-Brandenburg) hieß es mal gerüchteweise, nach Redaktionskonferenzen der „Abendschau“ würden sich die Journalisten in ihre ‚Sterbezimmer‘ zurückziehen. Heute hat man den Eindruck, in etlichen Tageszeitungen gäbe es diese Sterbezimmer ebenfalls. Abgesehen von der „Süddeutschen“ habe ich schon lang keine kräftige Reportage über ein neues, bisher unbekanntes Thema gelesen. Da muß ich wohl froh sein, dass ARD und ZDF mit ihren politischen Magazinen als Lückenfüller einspringen und zur Kenntnis nehmen, dass es bald immer weniger „klassische“ Tageszeitungen geben wird. Blöd nur, dass sich die Mehrheit der Leute ohnehin immer weniger für kraftvollen (Gesinnungs-)Journalismus interessieren und sich lieber von den Privatsendern mit „Nachrichten“ begnügen, die früher bestenfalls unter „Buntes“ oder „Aus aller Welt“  zu finden waren.

 

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ZDF: Scheidenbefeuchtung und andere Pharma-Werbung fürs Wohnzimmer

(hp) Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht, heißt es in der österreichischen Gaunersprache. Das soll keine Anspielung sein auf die ZDF-Vorabendprogrammgestalter. Aber wenn ich im Wartezimmer meines Orthopäden einen Patienten erlebe, der sich als Kettenraucher outet,  und einer warnenden

Das ZDF bringt den Pharma-Referenten gratis ins Wohnzimmer

Das ZDF bringt den Pharma-Referenten gratis ins Wohnzimmer

Sitznachbarin erzählt, er verwende das im ZDF ausführlich beworbene rezeptfreie Venenmittel A. gegen die Mangeldurchblutung seiner Gehwerkzeuge, dann kommt mir eine dumpfe Ahnung hoch. Und weil ich keck und alt bin, frage ich den Mann, wann er zum letzten Mal zu einer Angiografie gegangen sei, um den Verkalkungszustand seiner Haxen ermitteln zu lassen. „Nee“, sagt er, er mag keine Ärzte, und beim Knochenbrecher sei er nur, weil ihn sein Hüftgelenk nerve.
Mir fällt das ein, weil heute im ZDF eine Soap namens „Landarzt“ läuft, in der die Drastik einer unterschenkeligen  Mangeldurchblutung samt Krampfadern thematisiert wird. Rezeptfrei. Fast hätte ich’s vergessen: Vor dem „Landarzt“ gab es die unvermeidliche Reklamedosis an „Apotheken-Umschau“, der BILD-Zeitung für Rentnerinnen und Rentner, die bei den Apothekern kostenlos ausliegt.
Ich wüsste gern, ob die Hersteller von Generika (rezeptfreie, z.T. nachgemachte Medikamente) ZDF-Sendungen wie „Landarzt“ und „Bergdoktor“ sponsern bzw. forcieren, um ihre Werbung unterzubrigen.
P.S. Heute fehlte meiner betagten Tante die Pharma-Werbung für Scheidenfeuchtungs-, Schlaf- und Beruhigungsmittel. Die Verdauungshilfe, mit der man selbst regulieren kann, ob man verstopft oder dünnschissgeplagt sein möchte, die gab’s. Auch das Mittel gegen Schwindel und – für die jungen ZDF-Zuseher – eine Salbe gegen Muskelschmerzen. Damit die Hausapotheke immer schön gefüllt bleibt.  Ich glaube, ich brauche bald auch ein Mittel. Gegen das Gefühl, kotzen zu müssen.

 

 

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Mir fehlte der zoom-Tipp „Milchtrennung“, liebes ZDF!

(hp) Dass die Grafiker des ZDF gelegentlich schludern oder – wie jüngst passiert – keine Ahnung von der alten deutschen Schreibschrift haben dürften, wie die falsche Schreibung des „s“ bewies, mag verzeihlich sein. Meine grundsätzliche Güte hat die ZDF-Sendung „zoom“ von vorgestern allerdings gründlich erschüttert. Es ging um das Grundnahrungsmittel Milch. Dass „Alpenmilch“ keine Alpen,

Nur von der Sennerinnenbrust gibt es garantiert echte Alpenmilch!

Nur von der Sennerinnenbrust gibt es garantiert echte Alpenmilch!

österr.: Almen, gesehen haben muß, dass „Brandenburger Milch“ nicht von Brandenburger Rindvieheutern stamme (hoffentlich nicht vom Weidevieh von Tschernobyl!), war das Thema. Wie mangelhaft die zoom-Redaktion recherchierte und wie wenig hilfreich es für den sensiblen Milchkonsumenten war, scheint mir der eigentliche Skandal zu sein: Kein Wort zur Qualität der hierzulande angebotenen Milch, deren Herkunft vielseitig sein kann wie die Landkarte Europas; kein Hinweis auf die auch für die Konsumenten bestehenden Möglichkeiten, eben diese Qualität genauer zu prüfen. Offenbar ist dank solider Halbbildung der ZDFler die berühmte Trenn-Methode von Prof.DDr. Samuel N. Weinfieber, Stanford Universität (Kalifornien) bis heute unbekannt. Sie ist ganz einfach und sei hiermit besonders jungen und sensiblen Müttern, die gerade abgestillt haben, empfohlen: Ziehen Sie das Weisse aus der Milch und zoomen Sie die restliche Flüssigkeit (aqua sine lac) mit der Lupe, bevor Sie das Fläschchen für Ihr Baby oder für den zahnlosen Ururgroßpapa füllen. Schöner Nebeneffekt: Sie vermeiden damit auch die Gefahr eines Morbus lactis.

 

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ARD und ZDF: Unterhaltung um jeden Preis?

(hp) Sind die Programmmacher und Einkäufer der gebührengestützten, also unabhängigen Staatsfernsehsendermacher mit den Anbietern und Filmverkäufern aus dem eigenen (Degeto) oder aus fremden Ställen verheiratet oder verschwägert? Wie kommt es, dass neben der Krimi-Flut der Hauptsendezeiten zweit- und drittklassiges Zeug ausgestrahlt und Qualitatives in staatliche Tochtersender wie 3sat und arte abgeschoben werden? – Stehen ARD und ZDF unter dem Zwang, dem Volk möglichst nur oberflächliches Enter- und Infotaining zum Abendbrot zu servieren und gute Filme in eine Zeit vor und nach Mitternacht zu schieben, in der normale Bürger schlafen sollten? Oder gibt es hier Machenschaften zwischen ARD und ZDF mit Videoapparate-Produzenten oder mit der Telecom, die Programmpakete verkauft? Oder gar einen Staatsauftrag, das Fernsehvolk lieber zu vertrotteln?

Fazit: Mir bleibt das Gefühl, dass die Fernsehsender aus Staatsräson alles dafür tun, die Bürger zu einer Masse unkritischer Konsumenten zu machen.

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Kennedy ’63 in Berlin: Dank Phoenix mehr Wahrheit

(hp) Nicht die ganze Wahrheit, aber fast: Während die Massensender, allen voran ARD und ZDF, bis vor kurzem immer noch behaupteten, auch die USA seien vom Bau der Berliner Mauer (August 1961) überrascht worden, rütteln immer mehr Medien an dieser Legende. Das hat weniger mit dem auflagenschwachen Buch „Es liegt noch Gold im Halensee“ (2011) unseres Autors Gerd Joachim zu tun*), sondern mit Historikern, die – anders als ihre vom Kalte-Kriegs-Denken  geprägten Kollegen und Doktorväter – genauer recherchiert haben und in Sendungen auftreten, die auch Zeitzeugen in historische Diskussionen einbeziehen. Einer der Einbezogenen war in der gestrigen Phoenix-Runde Egon Bahr, zur Zeit des Kennedy-Deutschland-Besuchs 1963 engster Mitarbeiter des Berliner Bürgermeisters Willy Brandt.
Es ging u.a. um Kennedys Rede vor dem Schöneberger Rathaus, in der die bleibenden Präsidentenworte „Ich bin ein Berliner!“ fielen und einen epochemachenden Begeisterungssturm der Zuhörer auslösten. Wurde dieses Ereignis jahrzehntelang so interpretiert, als sei es direkt nach dem Mauerbau erfolgt, so ist man nun offen genug, den Hintergrund für diese massenwirksame „Liebeserklärung“ des jungen Präsidenten zu analysieren. Sie war für die West-Berliner eine euphorisch aufgenommene Sicherheitsgarantie der USA, vorrangig aber eine PR-starke Machtkundgebung gegenüber dem Ostblock, die für das amerikanische Publikum gedacht war. Insofern war die Westberliner Jubelmenge nur ein Werkzeug. Wie Kennedy mit deutschen Interessen umging, zeigte sich zum Beispiel, als er alle bereits unter Eisenhower in Auftrag gegebenen und von John Foster Dulles präsentierten Rückerstattungsakten –  betreffend deutsche Unternehmen,  die sich ebenso wie ihre US-Tochterfirmen während der Nazizeit nichts zuschulden hatten kommen lassen – in den Papierkorb werfen ließ.

 

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ZDF: Mittelmaß oder einfach nur Dilettanz?

(hp) Kann kein Zufall sein, dass sich die verstaatlichten Sender Deutschlands, vornehmlich die Mainzer Anstalt, seit der Einführung der Pflichtbeiträge pro Haushalt gehen lassen wie nie zuvor. Einfachster Gradmesser für Qualität sind die Nachrichtensendungen, aus denen der Großteil der erwachsenen Bevölkerung seine Basisinformation bezieht. Das heutige „heute“, moderiert vom kulleräugigen Herrn Fornoff* mit der lebhaften Signalstimme, privat sicher ein patenter Kerl, widmete dem Publikum triviale Nachrichtenqualität. Wo in 45 Sekunden aufklärende Info stattzufinden hätte – Beispiel: Freihandelszone EU und USA – hieß es, einige Waren würden billiger werden. Im Übrigen wird aufs Internet verwiesen. Einzig der Schnellschuss von Merseburger jun. aus der Tschechei hatte Charakter, der Rest waren Wiederholungen abgegriffener Radiomeldungen: Staatsrundfunk Athen, Türkei-Proteste, Jauche und Heizöl im Hochwasser. Peinlich der historische Fauxpas: Der Anlass für den DDR-Aufstand anno 1953 fehlte völlig.
Einzig der Sport gibt sich kritisch. Ausreichend. Der Rest der Sendung: Mittelmaß und Dilettanz. Wie viele Nachrichten-redakteure  werdet ihr umgehend auswechseln in Mainz? Vorschlag: Holt euch jemanden von „frontal“ als Chef ins Team. Vielleicht wird es dann etwas k.p.d.*) in euren gut gepolsterten Mainer Schlafzimmern.

*) kurz.präzise.durchschlagend.

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ZDF & Bavaria mit der Pharma-Branche verschwägert?

(silv) Sind die ZDF-Vorabendprogramme extra für die Pharmaindustrie gemacht? Während zum Beispiel die „Rosenheim-Cops“ laufen, eine Art postbiederes Bauerntheater mit Typen wie aus dem Kasperletheater, erfährt der/die  Zuschauer/in, womit sie ihre Adipositas bekämpfen kann. Als Appetithappen für Y. und andere Mittel agiert nicht mehr ein überaus unterspickter Berliner Friseur, der angeblich abgespeckt hat, sondern – außerhalb der Werbepause – der korpulente Joseph Hammerschläger als Kommissar Korbinian Hofer. Für maskuline Knusprigkeit, die offenbar dank der Anwendung von Vorschlägen aus der „Apotheken-Rundschau“ erreichbar ist, steht ein angeblich norddeutscher Hofer-Kollege. Für gute Verdauungspräparate, die laut ratiopharm etc.  gegen Verstopfung und Dünnpfiff helfen, je nach Bedarf und selbst dosierbar, steht die immer quicklebendige und oft bauernschlau „Stocki“. Und weil das Kindersedierungspräparat Ritalin noch nicht rezeptfrei abgegeben wird, wuselt der übermäßig beflissene „Michi“ immer nur knapp an der Grenze zum ADHS-Syndrom durch die Dreiviertelstunde. Produziert wird die Sendung von der Bavaria an verschiedenen  Orten in Niederbayern. Ich vermute, die Bavaria ist nicht nur mit dem ZDF, sondern vornehmlich mit der Pharmaindustrie verschwägert.

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