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3sat und arte: Solide Halbbildung nicht nur durch Häppchen anreichern!

(ho) Seit sich endlich auch Österreich intensiver mit seiner jüngeren Geschichte beschäftigt und den Austrofaschismus inklusive Bürgerkrieg 1934 durchforstet, stellen auch die 3sat-Macher den einen oder anderen Bericht, vornehmlich Features, ins Programm. Jüngstes Beispiel: Gestern gab es, sozusagen zur Einführung, einen schmalzreichen Film über den Wiener Großspekunlaten  Bosel („Trillionär“) und sein grauenhaftes Ende durch die Brutalitäten des SS-Mannes Brunner. Es menschelte, wenn auch sehr seriös, die gesamte Dokumentation hindurch. Es folgte eine durchaus ausgewogene Doku über den österreichischen Bundeskanzler Dollfuss, die im Titel die Begriffe ‚Arbeitermörder‘ und ‚Märtyrer‘ führte. Das Angenehme an dieser Dokumentation war die Ausgewogenheit: Zeitzeugen wie der ehemalige SPÖ-Innenminister Olah und der frühere Nationalbankpräsident Kienzl kamen zu Wort. Sie hatten als Kind den Bürgerkrieg von 1934 erlebt. Der brach als Arbeiteraufstand gegen die von Dollfuss inszenierte Ständediktatur in den Industriegebieten Wien, Oberösterreich und Steiermark aus und forderte mehrere hundert Tote. Prompt vollzogene Todesurteile folgten und die Wut unter den von der klerikal gestützten „Regierung“ verbotenen  sozialdemokratischen Organisationen (Schutzbund u.a.) wuchs sich zum Hass aus. Die wichtigste Nebenwirkung: Die in Österreich unterschiedlich stark vorhandene Sympathie für die NSDAP wuchs enorm, und als der Kanzler in seinem Arbeitszimmer in der Hofburg von radikalen Nazis umgebracht worden war, gab es in Teilen der Bevölkerung, die von der Regierung ihrer demokratischen Rechte beraubt waren, ein im ganzen Land spürbares Aufatmen. In ihrer Hilflosigkeit und der Verblendung, gegen Hitlers Aggression würden notfalls Mussolini und die ungarische Regierung dem wirtschaftlich nicht lebensfähigen Österreich helfen, machte die Dollfuss-Nachfolge unter Kanzler Schuschnigg weiter wie bisher. Der Rest darf als bekannt vorausgesetzt werden: Hitler demütigte Schuschnigg und setzte, über den mächtigen Anschluss-Willen der österreichischen Bevölkerung gut informiert, den kampflosen Anschluß seiner Heimat an das Deutsche Reich durch.

Da 3sat nicht nur für Historiker und gut gebildete Konsumenten sendet, bleibt es bei dieser Darstellung einer kurzen Epoche der österreichischen Geschichte um ein Häppchen. Aha, sagt der interessierte heutige Deutsche, in Österreich hat es 1934 – also vor genau 80 Jahren – einen Bürgerkrieg gegeben. Und: Nicht nur beim Führer-Auftritt (Heldenplatz, 1938) haben ihm mehr als hunderttausend Österreicher zugejubelt, sondern auch bei Massenveranstaltungen unter Dollfuss (1933/34) waren es mindestens so viele. Und: Dass es dazu kam, hat viele Wurzeln, zuvörderst das Alliiertendiktat nach dem Ende des Ersten Weltkrieges, wonach sich der von der Donaumonarchie übrig gebliebene Bilddarm des deutschspendenden Österreich trotz des Wiener Parlamentsbeschusses nicht dem Deutschen Reich anschließen durfte.

Wird es nicht endlich Zeit, im Bildungsfernsehen nicht nur Ausschnitte und Häppchen zu präsentieren, sondern Zusammenhänge? – 100 Jahre nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges wäre es hoch an der Zeit. Nicht nur für österreichische Zuschauer, sondern für das gesamte Sendegebiet der Sender 3sat und arte.

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P.S. zur ZDF-History: „Hitlers Gestank aus dem Maul!“ (Paul Hörbiger)

(gjw) Die beliebte alte Frage, ob Adolf Hitler während seiner „Regentschaft“ geistig gesund, geisteskrank, nicht bei Sinnen oder gar gedopt war, wurde am ersten Frühlingstag 2013 von ZDF-info wiedergekäut und im Schlussbild von einem kundigen Kundler der wissenschaftlichen Art eindeutig mit „Nein!“ beantwortet. Was ich ebenso eindeutig bezweifeln möchte. Als ich für mein Buch „Die Schering AG in der Zeit des Nationalsozialismus“ (2012 im Verlag Kalwang & Eis erschienen) meine Aufzeichnungen über die Aussagen von Zeitzeugen (oral history) durchforstete, stieß ich u.a. auf Prof. Hans-Herloff Inhoffens Aussage, sein seinerzeitiger Chef und Leiter der Schering-Forschung,  Prof. Walter Schoeller, habe ihm und seinem Kollegen Dr. Hohlweg untersagt, mit Hitlers Leibarzt Morell (Hauptperson in der ZDF-Doku) Kontakt zu halten und über jeden Wunsch der medizinischen „Spione“ Morells (zit.) sofort zu berichten.
Der unbeugsame Nazi-Gegner Schoeller, der 1944 vorzeitig das Handtuch warf und sich aus seinem Berliner Hauptlaboratorium nach Konstanz am See zurückzog,  habe dem Schering-Forschungsleiter laut Inhoffen auf einem Abendempfang stolz eine ganze Liste von Wirkstoffen und Fertigmedikamenten für seinen Patienten Hitler gezeigt und das Scheringsche PROGYNON (1928), ein Östrogenpräparat gegen Menstruationsbeschwerden, besonders gelobt, weil es gegen die „Schüttellähmung“ Hitlers (heute: Morbus Parkinson genannt) gut wirke. Schoeller habe dem Leibarzt erklärt, mit einer Überdosis dieses und anderer Hormonpräparate, insbesondere des reinen Testosteron (Scherings PROVIRON), könne man jemanden auch umbringen.
Die Nebenwirkungen vieler Präparate waren damals nur selten präzise erforscht. Erst einige Fußballer der deutschen Nationalmannschaft („Wunder von Bern„, 1954), die nach Testo-Injektionen an schwerer Lungenzirrhose erkrankten, wobei einer der Spieler bald daran sterben musste, machten ihre bitteren Erfahrungen am eigenen Leib. Doch zurück zu Hitler:

Wenn jemand wie Hitler Jahre hindurch bis zu 28 verschiedene Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel  konsumiert, kann er wohl nicht gesund sein. Wie unverdächtig ist doch des lang verstorbenen Wiener (Burg-) Filmschauspielers Paul Hörbiger, Schwager der Paula Wessely, in seinen Memoiren geschilderte Beobachtung, der Führer habe widerlich aus dem Maul gestunken. Anlass für diese Festellung Hörbigers war ein Empfang von UFA-Schauspielern in der Reichskanzlei.

P.S. Das oben erwähnte Sachbuch über die Schering AG in der Nazizeit ist nicht nur im Buchhandel für 19,80 €, sondern – weitaus preisgünstiger – auch als E-book erhältlich (google, amazon u.a.).

Auch Hitler und Gregor Straßer sind nicht ausgespart...

Auch Hitler und Gregor Straßer bleiben nicht ausgespart…

 

 

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Unser unrunder Tisch in 6 Folgen (2): ad „Machtergreifung“ in Berlin

(fs) Florian, Realschullehrer aus Berlin, ist dran. Er war im Deutschen Historischen Museum und besuchte dort die Ausstellung „Zerstörte Vielfalt“. Erst mal allein. Noch ohne Schüler: „…und das war gut so!“.
Was heisst hier „Machtergreifung„?
Ein Beitrag des ARD-Senders Berlin-Brandenburg hat mich animiert, mir bald nach der Eröffnung einen ersten Eindruck zu gönnen. Was im Glasbau des Deutschen Historischen Museums zu sehen ist, haben die Veranstalter offenbar für jüngere Besucher gestalten lassen. Die Grundfarbe Grau wird durch Dokumente aller Art, von Porträts bis zu Plakaten – dankenswerterweise auch aus der Zeit vor 1933 – unterbrochen. Man windet sich kreuz und quer durch die dicht bestückte Schau und verlässt diese Pauschalausstellung mit dem langzeitlich geübten schlechten Gewissen, auch wenn man erst nach 1945 geboren wurde. Die Inhalte der Ausstellung sind dem Erwachsenen nicht neu. Es soll halt wieder mal, da Volksaufklärer Guido Knopp (ZDF) nicht mehr im Fernsehen agiert, nichts davon vergessen werden, was damals geschah. Durchaus ehren-, dennoch lückenhaft. Die Lücke: Wie es zum „Hitler-Regime“ kommen konnte, wie skandalös die Parteien der Weimarer Republik und deren Anführer mit den jeweiligen Gegnern umgingen, das Grundkapital des Staates durch Ränke und Feindseligkeiten verspielten und was dies an negativen Auswirkungen auf die Bevölkerung hatte -, das kam viel zu kurz. Ebenso die von Papen und Konsorten kurzsichtig inszenierte Aufforderung an den altersschwachen Monarchisten v. Hindenburg, den Chef der NSDAP zum Reichskanzler zu ernennen, der eine stabile Koalitionsregierung  anführen sollte. Letztlich schwebt, wahrscheinlich nicht nur in dieser Zeughaus-Schau, der Begriff der „Machtergreifung“ über allem. Dabei gab es diese Machtergreifung objektiv gar nicht:
Das deutsche Volk wählte die Nazis nämlich ohne Zwang am 5. März 1933. Erst danach erließ Reichspräsident v. Hindenburg eine Verordnung, die zum „Ermächtigungsgesetz“ führte, das am 24. März 1933 in Kraft trat.
Nur um der Klarheit willen: Die Nazis feierten Hitlers Ernennung zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 als Tag der „Erhebung“. Und was das von dem Reichstages beschlossene Ermächtigungsgesetz betrifft, so handelt sich sich hierbei um eine (damals noch) demokratische Entscheidung seiner absoluten Mehrheit.  Der interessierten Leserschaft hier noch einige Passagen aus diesem für heutiges Empfinden ominösen Gesetzestext, der mir in der Zeughaus-Ausstellung fehlte:

„Der Reichstag hat das folgende Gesetz beschlossen, das mit Zustimmung des Reichsrats hiermit verkündet wird, nachdem festgestellt ist, dass die Erfordernisse verfassungsändernder Gesetzgebung erfüllt sind:
 Art. 1.: Reichsgesetze können außer in dem in der Reichsverfassung vorgesehenen Verfahren auch durch die Reichsregierung beschlossen werden. Dies gilt auch für die in den Artikeln 85 Abs. 2 und 87 der Reichsverfassung bezeichneten Gesetze.
Art. 2.: Die von der Reichsregierung beschlossenen Reichsgesetze können von der Reichsverfassung abweichen, soweit sie nicht die Einrichtung des Reichstags und des Reichsrats als solche zum Gegenstand haben. Die Rechte des Reichspräsidenten bleiben unberührt.
Art. 3.: Die von der Reichsregierung beschlossenen Reichsgesetze werden vom Reichskanzler ausgefertigt und im Reichsgesetzblatt verkündet. Sie treten, soweit sie nichts anderes bestimmen, mit dem auf die Verkündung folgenden Tage in Kraft. […]
Art. 4.: Verträge des Reichs mit fremden Staaten, die sich auf Gegenstände der Reichsgesetzgebung beziehen, bedürfen nicht der Zustimmung der an der Gesetzgebung beteiligten Körperschaften. Die Reichsregierung erlässt die zur Durchführung dieser Verträge erforderlichen Vorschriften.
Art. 5. Dieses Gesetz tritt mit dem Tage seiner Verkündung in Kraft. Es tritt mit dem 1. April 1937 außer Kraft; es tritt ferner außer Kraft, wenn die gegenwärtige Reichsregierung durch eine andere abgelöst wird.

„Das bedeutete, dass neue Gesetze nicht mehr verfassungskonform sein, insbesondere die Grundrechte nicht wahren mussten, und dass Gesetze neben dem verfassungsmäßigen Verfahren auch allein von der Reichsregierung erlassen werden konnten (damit bekommt die Exekutive auch legislative Gewalt)“, heisst es dazu sachlich bei Wikipedia.


 

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Hitler-Doping auch dank Schering-Medizin?

(gw) Adolf Hitler sei während der Jahre seiner Karriere unter Drogen gestanden, hieß es jüngst in einer „History“-Folge im ZDF. Derlei Spekulationen sind nicht neu. Schon Anfang der 1950er Jahre gab es in den USA Ausstellungen mit Hitler-Porträts seit 1932. Es ging um Beweise, dass der spätere „Führer“ sich im Lauf der Zeit stark verändert habe, was nicht nur seiner chronisch schwächelnden Gesundheit zugeschrieben wurde. Also Drogen. Als ich anlässlich eines Besuchs in Harward einen der Kustoren, der sich Sal Cullen nannt, darauf ansprach, erhielt ich skurrile Infos serviert. Von Kokain war die Rede, ebenso von Arsen, Strychnin und Doping-Hormonen. Letzteres habe ihm die Berliner Schering AG extra zubereiten lassen.

Hitlers Leibarzt Prof. Theo Morell

Hitlers Leibarzt Theo Morell

Dass Hitler im Lazarett Pasewalk, Vorpommern, 1918 wegen einer Senfgasvergiftung mit einem Mittel behandelt wurde, das Strychnin enthielt, ist nachgewiesen. Dass man alten Gäulen früher und wohl auch noch heute Arsenik in den Hafer mischt, ist ein traditionelles Veterinär- und Bauernrezept. Denn sowohl ein alter Gaul wie ein altersschwacher Opa blüht nach wohldosierter Aufnahme des Giftes kurz- bis mittelfristig auf und entwickelt eine Art neuer Fitness.

Zurück zum Thema Schering und Hitler:  In der seriösen Literatur findet man zahlreiche Hinweise darauf, dass Progynon, das allererste Hormonpräparat der Schering AG, nicht nur für die vom Hersteller vorgesehenen Indikationen „Schwere Menstruationsprobleme und hormonell bedingte Wachstumsstörungen“ eingesetzt wurde. Eine Reihe von Ärzten probierten das Progynon (1928) und seine hormonalen Nachfolger bis zum ersten oral verträglichen synthetischen Estrogen (Ethinylestradiol, 1937) bei Männern aus, deren unterschiedliche Leiden auf Störungen des Hormonhaushaltes zurückzuführen sein könnten. Diese Vermutung hegte auch Hitlers LeibarztDr. Theo Morell, der seinem Chef gegen dessen „Schüttelkrankheit“ (Morbus Parkinsoin) neben anderen Medikamenten auch das  Scheringsche Progynon verschrieb.

Wie an den Fotovergleichen feststellbar, hatte Hitler einige Jahre lang aufgeschwemmte Gesichtszüge, offenbar eine Folge der Hormoneinnahme. Wie man in Morells Memoiren nachlesen kann, wurde Progynon auch deshalb abgesetzt, weil sich das Links-Arm-Schütteln Schütteln nicht wegtherapieren ließ. In der Arbeit „Die Schering AG in der Zeit des Nationalsozialismus“ (ISBN 978-3-9814203-1-9) weist der Autor auf dieses bekannte Faktum hin (S. 160).  Über etwaige weitere Liefererungen, z.B. des aggressionsfördernden männlichen Hormons Testosteron, gibt es in den Schering-Archivalien keinen Hinweis.

 

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Bayreuth: Heuchlerei und andere Feigenblättchen

(hp) Der grandiose Bariton Nikitin, Multitalent mit Punk-Vergangenheit und entsprechenden Tattoos, darunter das unter russischen Halbstarken übliche Hakenkreuz, hat seine „Holländer„-Rolle verloren. Denn die Festspielleitung will sich von der Geschichte – Sie wissen, welche Ära ich meine! – distanzieren. Anstatt dem Sänger eine saisonale Maskenbildnerin angedeihen zu lassen, die die rechte Brust während der Dauer seines Auftritts „keimfrei“ übermalt, gab’s mit der erwünschten Absage des Russen einen kleine Skandal als Vorab-Ouverture dieser Festspielzeit.

Ich bin sehr gespannt, ob das Festival künftig auch von Schwulen – ich denke da nicht nur an den Herrn Aussenminister der Bundesrepublik Deutschland! – „verlassen“ bzw. gemieden wird in Anbetracht der historischen correctness der Bayreuther Chefinnen. War doch die Urmutter des Festivals, Richard Wagners zweite Frau Cosima (Liszt-Tochter) erstens Ehebrecherin, die ihren Gatten (Dirigent Bülow) zugunsten des rothaarigen, kleinwüchsigen, vom lieben Gott nicht mit Schönheit gestraften, aber begnadeten Richard W. verließ, was seinerzeit in den katholischen Kreisen als Skandal gewertet wurde, wie ihr Gatte nicht nur mainstreamig antisemitisch bis zum Gehtnichtmehr, sondern auch eine herrische Schwulenmama und -feindin zugleich. Denn ihr und Richards Sohn, Siegfried Helferich Wagner, der – siehe Gerichtsakten – nachweislich in (damals verbotenen) Homosexuellen-Zirkeln  verkehrte und mehrmals in Schwierigkeiten steckte, wurde von der Cosima umgehend zwangsverheiratet mit einer aufgeschlossenen englischen Pflegetochter, bekannt als späterer Hitler-Fan Winifred.

Cosima sorgte sich akribisch darum, dass in ihrer Villa kein Schwuler einen Fuß unter ihren Tisch setzte, egal, ob jemand prominent war wie Friedrich Nietzsche oder unauffälliger als dieser Wagnermusik-Verehrer, der unter Cosimas intrigantisch inszeniertem Hausverbot elendiglich litt. Dabei hatte Nietzsche zu keiner Zeit seiner Beziehung zu Richard Hand an dessen Hosenschlitz gelegt. So meine Fußnote zur Geschichte des Bayreuther Hügels, auf den dieser Tage außer Bundeskanzlerin Dr. Merkel samt Personenschützern eine Schar festiv gekleideter Menschen pilgern werden. Israelische „Pilger“ werden wohl nicht darunter sein. Lasst uns also nur die Schwulen zählen, die sich trotz der oben geschilderten Bayreuther Familienhistorie vom grandiosesten Getöse der Weltmusik und von hakenkreuzfreien SängerInnen berauschen lassen werden…

P.S. Näheres zu dieser causa findet der tolerante Leser und seine neugierige Gattin/Frau auch im Buch „Es liegt noch Gold  im Halensee“ – siehe diese website. Falls Sie homophob wie Cosima sein sollten, lesen Sie nur von Seite 150 bis 170. Dieser Teil ist ziemlich „keimfrei“.

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