Monthly Archives: Juli 2013

Südenböcke: Schwule als Juden-Ersatz?

(silv) Da es heute für Hierarchen und Aktivisten der katholischen Kirchen speziell der orthodoxen Spezies nicht mehr in ist, religionsimmanenten Antisemitismus zu pflegen und in den Juden, die seinerzeit ihren revolutionären Landsmann Jesus Christus ans Kreuz schlagen ließen,  müssen andere Sündenböcke als „apolyptisches Symptom“ (Patriarch Kyrill, Russland) herhalten. Phantasieverdorben und primitiv, aber fürs gläubige Untertanenvolk geschickt nach klassischem PR-Rezept aufbereitet, hetzen die kirchlichen Machthaber und ihre geistlichen Vasallen mit unglaublich deftigen Methoden gegen Homosexuelle in ihren Ländern und Machtbereichen. Der serbisch-orthodoxe Pfarrer aus Montengero, die nach einer behördlich genehmigten Homo-Demo den Platz der Veranstaltung nachträglich segnete, als hätten sich Pest- und Leprakranke dort aufgehalten und den Boden vergiftet. Früher einmal hätte man Juden als Brunnenvergifter verdächtigt. So etwas ist aber heute sogar auf dem Balkan und  weiter östlich nicht mehr in, daher müssen Homosexuelle  als Sündenböcke herhalten.

Hätte ich’s nicht selber miterlebt, würde ich es nicht glauben: Äusserte doch ein äußerlich vernünftig aussehender jüngerer Geistlicher aus Serbien jüngst in einem Berliner Sitzgarten am Winterfeldtplatz, mit dem Ende eines Schwulenverbots in seiner Heimat würde sich die Zahl jener, die dem Staat (und damit der Kirche) Nachwuchs und damit neue „Gotteskinder“ auf sündhafte Weise vorenthielten (!), enorm vermehren. Denn Schwulsein sei ansteckend wie die Grippe. Was – auch wegen anderer Äußerungen des gebildet aussehenden Ortho-Priesters – einen älteren Sitznachbarn in aller sonnigen Öffentlichkeit  des Cafés zur nicht ganz geschmackvollen Bemerkung reizte: „Wär‘ ich schwul, würde ich dich hier und jetzt durchorgeln, dass dir Hören und Sehen vergeht, du Pharisäer!“ – Erblasst knallte der homophobe Youngster daraufhin ein bereitgehaltenes 2-Euro-Stück auf die Marmorplatte des Kaffeetischchens und verließ hurtig die Szene – Richtung Schwulenbars in der Motzstraße. Es ist mir nicht bekannt, ob der Priester diese Berliner Straße der Unzucht gegen apokalyptische Folgen segnete.

 

 

 

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ZDF: Scheidenbefeuchtung und andere Pharma-Werbung fürs Wohnzimmer

(hp) Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht, heißt es in der österreichischen Gaunersprache. Das soll keine Anspielung sein auf die ZDF-Vorabendprogrammgestalter. Aber wenn ich im Wartezimmer meines Orthopäden einen Patienten erlebe, der sich als Kettenraucher outet,  und einer warnenden

Das ZDF bringt den Pharma-Referenten gratis ins Wohnzimmer

Das ZDF bringt den Pharma-Referenten gratis ins Wohnzimmer

Sitznachbarin erzählt, er verwende das im ZDF ausführlich beworbene rezeptfreie Venenmittel A. gegen die Mangeldurchblutung seiner Gehwerkzeuge, dann kommt mir eine dumpfe Ahnung hoch. Und weil ich keck und alt bin, frage ich den Mann, wann er zum letzten Mal zu einer Angiografie gegangen sei, um den Verkalkungszustand seiner Haxen ermitteln zu lassen. „Nee“, sagt er, er mag keine Ärzte, und beim Knochenbrecher sei er nur, weil ihn sein Hüftgelenk nerve.
Mir fällt das ein, weil heute im ZDF eine Soap namens „Landarzt“ läuft, in der die Drastik einer unterschenkeligen  Mangeldurchblutung samt Krampfadern thematisiert wird. Rezeptfrei. Fast hätte ich’s vergessen: Vor dem „Landarzt“ gab es die unvermeidliche Reklamedosis an „Apotheken-Umschau“, der BILD-Zeitung für Rentnerinnen und Rentner, die bei den Apothekern kostenlos ausliegt.
Ich wüsste gern, ob die Hersteller von Generika (rezeptfreie, z.T. nachgemachte Medikamente) ZDF-Sendungen wie „Landarzt“ und „Bergdoktor“ sponsern bzw. forcieren, um ihre Werbung unterzubrigen.
P.S. Heute fehlte meiner betagten Tante die Pharma-Werbung für Scheidenfeuchtungs-, Schlaf- und Beruhigungsmittel. Die Verdauungshilfe, mit der man selbst regulieren kann, ob man verstopft oder dünnschissgeplagt sein möchte, die gab’s. Auch das Mittel gegen Schwindel und – für die jungen ZDF-Zuseher – eine Salbe gegen Muskelschmerzen. Damit die Hausapotheke immer schön gefüllt bleibt.  Ich glaube, ich brauche bald auch ein Mittel. Gegen das Gefühl, kotzen zu müssen.

 

 

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Mir fehlte der zoom-Tipp „Milchtrennung“, liebes ZDF!

(hp) Dass die Grafiker des ZDF gelegentlich schludern oder – wie jüngst passiert – keine Ahnung von der alten deutschen Schreibschrift haben dürften, wie die falsche Schreibung des „s“ bewies, mag verzeihlich sein. Meine grundsätzliche Güte hat die ZDF-Sendung „zoom“ von vorgestern allerdings gründlich erschüttert. Es ging um das Grundnahrungsmittel Milch. Dass „Alpenmilch“ keine Alpen,

Nur von der Sennerinnenbrust gibt es garantiert echte Alpenmilch!

Nur von der Sennerinnenbrust gibt es garantiert echte Alpenmilch!

österr.: Almen, gesehen haben muß, dass „Brandenburger Milch“ nicht von Brandenburger Rindvieheutern stamme (hoffentlich nicht vom Weidevieh von Tschernobyl!), war das Thema. Wie mangelhaft die zoom-Redaktion recherchierte und wie wenig hilfreich es für den sensiblen Milchkonsumenten war, scheint mir der eigentliche Skandal zu sein: Kein Wort zur Qualität der hierzulande angebotenen Milch, deren Herkunft vielseitig sein kann wie die Landkarte Europas; kein Hinweis auf die auch für die Konsumenten bestehenden Möglichkeiten, eben diese Qualität genauer zu prüfen. Offenbar ist dank solider Halbbildung der ZDFler die berühmte Trenn-Methode von Prof.DDr. Samuel N. Weinfieber, Stanford Universität (Kalifornien) bis heute unbekannt. Sie ist ganz einfach und sei hiermit besonders jungen und sensiblen Müttern, die gerade abgestillt haben, empfohlen: Ziehen Sie das Weisse aus der Milch und zoomen Sie die restliche Flüssigkeit (aqua sine lac) mit der Lupe, bevor Sie das Fläschchen für Ihr Baby oder für den zahnlosen Ururgroßpapa füllen. Schöner Nebeneffekt: Sie vermeiden damit auch die Gefahr eines Morbus lactis.

 

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ARD und ZDF: Unterhaltung um jeden Preis?

(hp) Sind die Programmmacher und Einkäufer der gebührengestützten, also unabhängigen Staatsfernsehsendermacher mit den Anbietern und Filmverkäufern aus dem eigenen (Degeto) oder aus fremden Ställen verheiratet oder verschwägert? Wie kommt es, dass neben der Krimi-Flut der Hauptsendezeiten zweit- und drittklassiges Zeug ausgestrahlt und Qualitatives in staatliche Tochtersender wie 3sat und arte abgeschoben werden? – Stehen ARD und ZDF unter dem Zwang, dem Volk möglichst nur oberflächliches Enter- und Infotaining zum Abendbrot zu servieren und gute Filme in eine Zeit vor und nach Mitternacht zu schieben, in der normale Bürger schlafen sollten? Oder gibt es hier Machenschaften zwischen ARD und ZDF mit Videoapparate-Produzenten oder mit der Telecom, die Programmpakete verkauft? Oder gar einen Staatsauftrag, das Fernsehvolk lieber zu vertrotteln?

Fazit: Mir bleibt das Gefühl, dass die Fernsehsender aus Staatsräson alles dafür tun, die Bürger zu einer Masse unkritischer Konsumenten zu machen.

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Volksvertrottelung bleibt Politik-Ziel Nummer eins

(hp) Das alte Wortspiel „Lug und Trug“, das die noch ältere Formulierung „Beschiss“ ablöste, seit die Gegenreformation alles für unsittlich hielt, was sich im Unterleib abspielt, und statt dessen nur mehr den „Betrug“ zuließ, erfährt in unseren kapitalistischen Landschaften seltsame Evolutionen. Konnten wir uns in den 1980er Jahren über „Beschwichtigungen“ (Beispiel: Blüms „Die Rente ist sicher!“) ärgern, so haben uns heutzutage „Verschleierung“, „Alternativlosigkeit“ und „Vermutungen“ als Lug & Trug-Ersatz eingeholt. In Wahrheit ist Beschiss auch heute Beschiss, völlig egal, wie er verschleiert wird. Gipfel des Beschisses ist das „Ich heiße Hase und weiß von nichts!“ Der reinsten Lüge süßestes Kleid ist das vorgetäuschte  Nicht-Wissen, das wir in den letzten Wochen im Lauf der Geheimdienst- und Belauschungsdebatte serviert bekamen. Bleibt  der schwache Trost, dass es noch Medien gibt, die mit Politikern nicht wie Untertanen umgehen und einen Hofknicks nach dem anderen abliefern, sondern den Gewählten, von denen sich etliche als Auserwählte (oder Alternativlose) wähnen, ans Eingemachte gehen. Ich warte darauf, dass mal ein Journalist möglichst vor laufender Kamera einen Beschwichtiger oder „Ich heiße Hase“-Typen scharf anfährt: „Lügen Sie nicht!“ – Nachdem der Oberhesse Koch nicht mehr Oberhesse ist, ist die Gefahr, dass ein ZDF-Chefredakteur abserviert würde, nicht mehr so groß. In der ARD gibt es wenigstens noch die medialen Umfahrungsstraßen der politischen Magazine, die zumindest Schnellschüsse der Aufklärung präsentieren – als probates Mittel gegen die Volksvertrottelung, zumindest für jene Konsumenten, die sich schämen würden, die Primitiv-Sendungen der meisten Privaten anzusehen.

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Stolpersteine: Alleinanspruch für ermordete Juden? Graz will’s anders!

Berliner "Stolpersteine"

Berliner „Stolpersteine“

(silv) Zwei schwule Paare aus Graz zu Besuch in Berlin. Ich treffe sie im neuen Kaffeehaus BUNA in der Eisenacherstraße. Als steirischer Landsmann suche und finde ich das Gespräch mit den Vieren. Der Dialekt war’s, nicht meine Aufdringlichkeit als alter Zeitungsschreiber, der die Leute zum Reden brachte. Wir kommen, weil sich Erich aus Graz-Andritz nach dem Spaziergang durch die Nollendorfstraße, wo Isherwood Anfang der 1930er Jahre Untermieter war und mit einer Gedenktafel an der Hausfassade (Nr. 17) geehrt wurde,  auf die Frage, ob es in Berlin nur ermordete Juden gegeben habe. Und keine Homos, keine Politischen, keine Zigeuner, keine Mormonen, keine Behinderten. Manfred aus Graz-Wetzelsdorf belehrt von der Seite, seine Kaffeetasse aufs Holzbankerl stellend: „Die Zigeuner waren und sind fahrendes Volk, mein Lieber, deshalb hatten sie keine Wohnadresse und heute auch keine Stolpersteine im Straßenpflaster…“

Robby outet sich als steirischer Schwulen-Aktivist („Obwohl ich ein Landei aus Köflach bin!“) und erzählt mir, dass nun auch in Graz von einem gewissen Künstler – „Demnrig heißt der Mann, der in ganz Europa seine Messingwürfel einpflastert!“ – bestimmte Gehwege verziert werden sollen, um eine ewige Mahnung und Erinnerung an die von den Nazis umgebrachten Juden in den Boden zu rammen. Im Gegensatz zu Berlin werde in Graz aber ein „jüdischer Alleinanspruch“ heftig kritisiert. Wahrscheinlich aber erfolglos, weil in der „Stadt der Volkserhebung“ (NS-Titel für die steirische Hauptstadt) kaum mehr Daten und Unterlagen über die „warmen Brüder“ (Ronny) existierten. Die habe man ganz einfach weggeworfen, was die Grünen-Gemeinderätin Daniela Grabe veranlasst habe, mit den (lesbischen) „Rosalia Pantherinnen“ ein eigenes Rechercheprojekt zu starten.
Wie ich das finde: TOLL. Wenn schon die Berliner Schwulen geschlafen haben, dann wenigstens frischer Wind aus der Steiermark.

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Gutgläubigkeit, eine deutsche Volkskrankheit

Pferd

Bänker sind Rollstuhlfahrern immer voraus, weil sie schnelle Pferde haben…

(hp) Da lenkt Finanzminister Dr. Wolfgang Schäuble seinen Rollstuhl ans tiefergelegte Rednerpult und appelliert an „Tugenden des ehrbaren Kaufmanns“. Das passierte nicht in einer kaufmännischen Veranstaltung und schon gar nicht in einer katholischen oder evangelischen Akademie, sondern (laut ARD-Story vom 1. Juli 2013) vor Bankiers und anderen Menschen, die Geldgeschäfte betreiben. „Ehrbare“ Bänker waren vielleicht auch im Publikum vertreten, wenn auch nur zum Teil. Der Rest der Leute, denen Herr Schäuble im Habitus eines gealterten, an seiner Schwerbehinderung leidenden Pfarrers Pseudo-Leviten las, waren richtige Bänker, mit allen Wassern gewaschsen. Ich frage mich, da ich nicht Teilnehmer der Veranstaltung war, ob hinter verschlossenen Polstertüren vielleicht auch unsanftere Worte fielen, etwa folgende (Motto: Satire darf alles!): „Nun sind wir, meine Herren, ganz unter uns. Ich möchte, weil ich und meine Mitarbeiter um eure Macht und um eure Tricks wissen, offen reden. Wir, das heißt: die Politiker, haben euch nie weh getan, weil wir es dank unserer gegenseitigen Abhängigkeit, gar nicht könnten. Der Bevölkerung haben wir glaubhaft erzählt, was wir alles getan haben, um eure Gier zu bremsen, eure Spekulationsgeschäfte für normale Menschen unsichtbar erscheinen zu lassen usw…Wenn ihr eure Kunden bescheisst und nach wie vor geschickte Praktiken hinter herzhafter PR versteckt, ist das euer Stil. Unserer ist es, stets besorgte Miene zu machen und trotzdem, damit die Stimmung nicht kippt, so zu tun, als hätten wir alles im Griff. Halten wir die Fahnen hoch, meine Herren. Nutzen wir – jeglicher auf seine Weise – die Gutgläubikeit der Leute, die uns ihr Geld anvertrauen!“ So oder ähnlich stellt sich’s der kleine Maxi vor. Und wenn er sich darüber empört, dass jemandem wie dem Commerzbank-Vorstand Blessing  das Einkommen um mehr als hundert Prozent aufgestockt wurde, damit er endlich aus den Zwängen der 500.000 Euro-Enge rauskommt und wieder einen ordentlichen Lebensstil pflegen kann, dann soll uns das nicht kümmern…

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Kennedy ’63 in Berlin: Dank Phoenix mehr Wahrheit

(hp) Nicht die ganze Wahrheit, aber fast: Während die Massensender, allen voran ARD und ZDF, bis vor kurzem immer noch behaupteten, auch die USA seien vom Bau der Berliner Mauer (August 1961) überrascht worden, rütteln immer mehr Medien an dieser Legende. Das hat weniger mit dem auflagenschwachen Buch „Es liegt noch Gold im Halensee“ (2011) unseres Autors Gerd Joachim zu tun*), sondern mit Historikern, die – anders als ihre vom Kalte-Kriegs-Denken  geprägten Kollegen und Doktorväter – genauer recherchiert haben und in Sendungen auftreten, die auch Zeitzeugen in historische Diskussionen einbeziehen. Einer der Einbezogenen war in der gestrigen Phoenix-Runde Egon Bahr, zur Zeit des Kennedy-Deutschland-Besuchs 1963 engster Mitarbeiter des Berliner Bürgermeisters Willy Brandt.
Es ging u.a. um Kennedys Rede vor dem Schöneberger Rathaus, in der die bleibenden Präsidentenworte „Ich bin ein Berliner!“ fielen und einen epochemachenden Begeisterungssturm der Zuhörer auslösten. Wurde dieses Ereignis jahrzehntelang so interpretiert, als sei es direkt nach dem Mauerbau erfolgt, so ist man nun offen genug, den Hintergrund für diese massenwirksame „Liebeserklärung“ des jungen Präsidenten zu analysieren. Sie war für die West-Berliner eine euphorisch aufgenommene Sicherheitsgarantie der USA, vorrangig aber eine PR-starke Machtkundgebung gegenüber dem Ostblock, die für das amerikanische Publikum gedacht war. Insofern war die Westberliner Jubelmenge nur ein Werkzeug. Wie Kennedy mit deutschen Interessen umging, zeigte sich zum Beispiel, als er alle bereits unter Eisenhower in Auftrag gegebenen und von John Foster Dulles präsentierten Rückerstattungsakten –  betreffend deutsche Unternehmen,  die sich ebenso wie ihre US-Tochterfirmen während der Nazizeit nichts zuschulden hatten kommen lassen – in den Papierkorb werfen ließ.

 

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